Die französische Feuerwehr hat am Mittwoch einen verheerenden Waldbrand im Süden des Landes unter Kontrolle gebracht. „Momentan ist das Feuer auf seinen bisherigen Bereich begrenzt, das heißt, es breitet sich kaum noch aus“, erklärte der örtliche Feuerwehrchef Eric Grohin zu dem Brand, der am Dienstag in der Nähe von Cotignac nordöstlich von Marseille ausgebrochen war und hunderte Menschen zur Flucht aus ihren Häusern gezwungen hatte.
Entwarnung geben wollte die Feuerwehr allerdings noch nicht. „Es gibt noch viele Glutnester und an zahlreichen Stellen lodern immer wieder Flammen auf, weshalb wir heute Morgen sehr wachsam sind“, sagte Grohin weiter.
400 Menschen zur Flucht aus ihren Häusern gezwungen
Das Feuer hatte sich am Dienstag rasend schnell ausgebreitet und rund 400 Menschen zur Flucht aus ihren Häusern gezwungen. Fast 1000 Feuerwehrleute waren seit dem Dienstagabend im Einsatz. Bis zum Morgen vernichtete das Feuer Vegetation auf einer Fläche von mehr als 2500 Hektar.
In Frankreich war es in den vergangenen Wochen zu einer Reihe von Großbränden gekommen. Am Dienstag meldete das Land einen traurigen Rekord an verbrannter Fläche in diesem Jahr: Mehr als 42.000 Hektar Land gingen zwischen Jänner und Mitte Juli in Flammen auf. Damit wurde ein früherer Höchststand von 2022 übertroffen.