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Trump schlägt FIFA-Chef Infantino für politischen Top-Job vor

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Trump schlägt FIFA-Chef Infantino für politischen Top-Job vor

Kein Tag ohne neue Ideen des US-Präsidenten: Trump sieht den FIFA-Präsidenten als nächsten Generalsekretär der Vereinten Nationen.

US-Präsident Donald Trump will laut eigenen Angaben FIFA-Präsidenten Gianni Infantino als nächsten Generalsekretär der Vereinten Nationen (UNO) nominieren. Das berichtete die New York Post am Dienstag unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld des Präsidenten.

Der Vorstoß käme in einem laufenden Auswahlverfahren für die Nachfolge von António Guterres, dessen zweite Amtszeit am 31. Dezember 2026 endet. Laut New York Post folgte der Geistesblitz des US-Präsidenten auf den gemeinsamen Auftritt von Trump und Infantino beim WM-Finale in New Jersey, bei dem beide von zahlreichen Zuschauern im Publikum ausgebuht wurden.

„Geniale Idee“

Eine Quelle aus Trumps Umfeld sagte der New York Post, Trump sei überzeugt, dass Infantino „von allen auf der Welt respektiert wird und eine besondere Fähigkeit hat, Menschen zusammenzubringen“. 

Paolo Zampolli, Trumps Sondergesandter für globale Partnerschaften, unterstützte den Vorschlag und sagte: „Nur Präsident Trump konnte auf eine so geniale Idee kommen.“ 

Infantino würde „einen großartigen Job machen“ und werde „von allen gemocht“. Zampolli zog zudem einen Vergleich zur FIFA: „Bei den Vereinten Nationen muss man mit 193 Mitgliedstaaten umgehen. Bei der FIFA sind es über 200 Mitglieder – und Giannis großartige Bilanz zeigt, dass er weiß, wie man das managt.“

Ob Infantino selbst das Amt anstrebt, sei unklar. Der 56-Jährige habe seine Kandidatur für eine Wiederwahl als FIFA-Präsident bereits erklärt, die Abstimmung dazu finde im März 2027 statt. Auf eine Anfrage der New York Post zu Trumps Vorstoß habe der Schweizer nicht reagiert.

Für das Amt liegen bisher sechs offizielle Kandidaturen vor, darunter die frühere chilenische Präsidentin Michelle Bachelet sowie der argentinische IAEA-Direktor Rafael Grossi. Traditionell rotiert die Herkunft des UNO-Generalsekretärs zwischen den Weltregionen; daher wäre nun Lateinamerika an der Reihe. 

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